EINE GEMEINSAME VISION

die gesunde Entfaltung unserer Kinder

unsere Milch

Ist die Milch wirklich so gesund und für uns unerlässlich?

 

Die Nahrungsmittelindustrie vermarktet die Milch über die Werbung oder den nationalen Pausenmilchtag immer noch als das Nahrungsmittel um gross und stark zu werden.

 

Wir haben dieses aktuelle Thema in Bezug auf den Konsum von Milch und Milchprodukten bei Kindern einmal etwas genauer unter die Lupe genommen und in einem Video die für uns wichtigsten Aussagen beleuchtet. Schauen Sie rein!

Hier einige Fakten im Überblick:

Der Nutzen der Milch hängt ganz stark von der Verarbeitung der Milch, der Fütterung und Haltung der Tiere ab.

Qualitativ wertvoll ist eine Milch wenn die Tiere Gras, Heu, Grassilage fressen, viel Bewegung im Freien haben, Bioqualität vorhanden ist, die Kühe Hörner haben und die Milch als Rohmilch genossen wird.

Durch das Erhitzen und Verarbeiten verändern sich die Eiweisse und Vitamine gehen verloren. So kann eine Milch plötzlich zum Problem werden.

  • Das Kalzium aus der Milch kann zu 30 % resorbiert werden. Es hat somit durchaus auch in der Milch Stoffe, welche die Vollständige Aufnahme verhindern.

 

Es gibt sehr gute Alternativen, so dass wir nicht unseren ganzen Kalziumbedarf über die Milch decken müssen.

Sehr gute Alternativen sind Brokkoli, grünes Blattgemüse, Nüsse und Sesam mit 40 % - 60 % Resorptionsfähigkeit.

  • Milch regt das Wachstum an. Dies ist absolut korrekt, schliesslich verdoppelt ein Kalb innerhalb 40 Tagen sein Gewicht. Gut möglich, dass die Kuhmilch so bei uns das Wachstum gewisser Zellen (z.B. Krebszellen) verstärkt ankurbelt, dauert es bei einem Baby, welches Muttermilch bekommt, doch 180 Tage bis es sein Gewicht verdoppelt hat.

  • Bei 75 % der Menschheit nimmt die Möglichkeit den Milchzucker (Laktose) zu verdauen im Alter von 2 – 5 Jahren stark ab. Dies kann dann zu Laktoseunverträglichkeit oder sogar Laktoseintolleranz führen, was wiederum unbeachtet die chronischen Krankheiten fördern kann.

Unsere Empfehlung:

  • Beobachten Sie ihr Kind achtsam. Entwickelt es sich ganz normal, ist gesund fit und munter, spielt der Milchkonsum vermutlich keine grosse Rolle.

  • Hat Ihr Kind jedoch ständig eine tropfende Nase (4 – 5 Erkältungen/Winter sind normal), Hautausschläge, weichen Stuhl, Durchfall, Bauchkrämpfe oder ist ständig müde, raten wir Ihnen den Milchkonsum zu überdenken und sich bei uns fachliche Unterstützung zu holen.

  • Bringen Sie Abwechslung in Ihren Menuplan. Die Kuhmilch kann man auch mal mit einer Mandelmilch oder einer Hafermilch abwechseln. Oder Sie achten darauf, dass Ihr Kind ab und zu Haselnüsse und Mandeln isst oder mischen die sehr kalziumreichen Sesamsamen in ein Müesli.

  • Werden Sie etwas kritischer gegenüber den Informationen aus der Werbung. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung und seien Sie achtsam bei den Reaktionen Ihres Kindes auf gewisse Nahrungsmittel. Kinder wissen grundsätzlich genau, was ihnen gut bekommt.

  • Beim Verzehr von Rohmilch empfiehlt es sich, diese vorher abzukochen. Wird die Milch roh getrunken, können Keime und Bakterien gefährlich werden.

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